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Beschreibung Schwarzer HovawartEs gibt den bis 70 cm großen Hovawart in drei Farbschlägen: in blond, schwarzmarken und schwarz. Die Farbverteilung innerhalb der Gesamtpopulation beträgt ca. 60% schwarzmarken, 30% blond und nur 10% schwarz. Der Geschlechterunterschied im Aussehen ist beim Hovawart (im Gegensatz zu den meisten anderen Hunderassen) sehr auffällig, wobei die Hündinnen von deutlich femininer Gestalt und Kopfform sind. Eine Verwechslung ist insbesondere bei schwarzen Hovawart-Hündinnen aufgrund der schlanken Form mit dem Flat-coated Retriever möglich. Blonde Hovawarte werden von nicht mit der Rasse vertrauten Personen häufig mit Golden Retrievern verwechselt.
Wesen Hovawart-HündinTypisches Merkmal des Hovawartes sind seine Selbständigkeit und sein Selbstbewusstsein gegenüber Hunden und Menschen. Bedingungslosen Gehorsam, ähnlich dem Deutschen Schäferhund, wird man beim Hovawart kaum finden. Der Hovawart als „Gebrauchshunderasse“ möchte beschäftigt werden, am besten täglich, sonst kann es leicht passieren, dass er sich seine „Aufgaben“ selbst sucht. Geeignet ist er für fast alle sportlichen Unternehmungen, egal ob als Jogging- oder Reitbegleiter, als Schutz- und Fährtenhund, als Rettungshund, oder auch im Agility, allerdings sollte hierbei auf das Gewicht und die Konstitution des jeweiligen Hovawartes bei der Auswahl des Freizeitsportes geachtet werden, vor allem den Gelenken zuliebe.
Hovawarte - und hier insbesondere die Rüden - mit fehlender, nachlässiger oder falscher Erziehung neigen dazu, außerordentlich dominant und unverträglich mit Artgenossen zu sein. Allgemein benötigen Hovawarte viel Auslauf und und aufgrund ihres häufig sehr ausgeprägten Selbstbewusstseins auch einen Halter mit Durchsetzungsvermögen und Erfahrung; Anfänger sind mit dieser Rasse häufig überfordert. Der Besuch eines Hundeplatzes oder einer Hundeschule ist sehr empfehlenswert.
Verwendung Da der Hovawart zu den anerkannten Dienst- und Gebrauchshunderassen gehört, ist besonders der RZV bestrebt, einen sportlichen „Gebrauchshund“ zu züchten (dementsprechend wird großer Wert auf Gesundheit, einen ausgeprägten Wehr- und Beutetrieb und auf nervliche Belastbarkeit gelegt), HZD und HC dagegen legen Wert auf die Züchtung des ursprünglichen, kräftigeren und selbständigen Hovawartes, der weniger Wehr- und Beutetrieb aufweisen soll, da er dem ursprünglichen Wächter von Haus und Hof so nahe als möglich kommen soll.
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